Neues Jahr, neue Regelungen...

Das Jahr 2020 bringt einige steuerliche Neuerungen, unter anderem die Anhebung der umsatzsteuerlichen Grenze für Kleinunternehmer oder die Anhebung des Freibetrags für die betriebliche Gesundheitsförderung, sowie Änderungen bei der Ausgabe von Gutscheinen an Arbeitnehmer (hierzu finden Sie einen separaten Beitrag in unserer Rubrik "aktuelles aus dem Steuerrecht".

Neben den steuerlichen Neuerungen müssen wir uns auch bei der Angabe des Datums an das neue Jahr und sogar an ein neues Jahrzehnt gewöhnen.

In den Medien wird derzeit über die aufgrund des neuen Jahres entstehenden Fälschungsmöglichkeiten von Datumsangaben diskutiert, gerade im Hinblick auf wichtige Dokumente und Urkunden.

Schließt man z. B. einen neuen Vertrag ab, der monatliche Zahlungsverpflichtungen enthält, könnte der Vertragspartner leicht das Datum 10.01.20 in 10.01.2018 ändern, wodurch eine längere Zahlungsverpflichtung entsteht.

Es ist daher empfehlenswert das Jahr bei Datumsangaben auszuschreiben und nicht mit "20" abzukürzen.

Wir wünschen Ihnen in jedem Fall einen fälschungssicheren Start ins neue Jahr, mit viel Erfolg, Glück und Gesundheit!



Björn Kolb
Steuerberater
                                  Nadine Stützlein
Steuerberaterin 
     im Anstellungsverhältnis gem. §58 StBerG